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Unsere Schule unterstützt die außerschulischen Projekte Alodo und Hand an Hand .
Während der Verein Elterninitiative krebskranker Kinder OWL e.V. das Ziel hat, Eltern mit Kindern, die an der Kinderklinik Bielefeld-Bethel behandelt werden, zu unterstützen, möchte Alodo den Dorfkindern aus mittellosen Familien in Benin eine Chance auf Bildung und Ausbildung geben.
Alodo – Eine Chance für die Dorfkinder in Benin
Seit 1989 unterstützt die Geschwister-Scholl-Schule Schulen in Benin und Togo (West-Afrika). Das dafür nötige Geld haben die Schüler und Schülerinnen damals bei verschiedenen Aktionen, vor allem bei zwei Sponsorwanderungen, gesammelt.
Zunächst hatten wir in Benin und Togo selber Ansprechpartner, die unsere Projekte vor Ort betreut haben. Das gespendete Geld wurde verwendet für Schulmaterial (Bücher, Hefte,...),Tische und Bänke für die Klassenzimmer und Arbeiten an den Schulgebäuden (Einbau von Fenstern und Türen, Reparaturen an undichten Dächern, ...).
In den letzten Jahren haben wir uns dem Verein Alodo – Eine Chance für die Dorfkinder in Benin e.V. angeschlossen, der sich unter dem Vorsitz von Frau Brigitte Schmöle aus Bielefeld mit großem Engagement in den beiden Dörfern Tokan und Womey betätigt.
Projekt Bethleem in Tokan
Alodo hat in dem Dorf Tokan, das etwa 40 km von der Landeshauptstadt Cotonou entfernt liegt und in dem es bis dahin keine Schule gab, zusammen mit Monsieur Noël Dassou, einem Deutschlehrer am Gymnasium von Cotonou, die Grundschule Bethleem gegründet. Sie wurde inzwischen um eine Sekundarstufe, einen Kindergarten und ein Ausbildungszentrum erweitert und wird derzeit von mehr als 400 Kindern besucht..
Bereits zu Beginn des Schuljahres 1999/2000 konnte M. Dassou mit Unterstützung der Dorfbevölkerung und des Vereins Alodo die ersten beiden Schulklassen eröffnen.
Bis 2003 waren sechs Schulklassen eingerichtet, im Jahre 2003 wurde der Bau eines Kindergartens notwendig, da viele Schulkinder ihre kleineren Geschwister mit zur Schule bringen. In Afrika ist es Aufgabe der älteren Kinder, für ihre kleinen Geschwister zu sorgen, wenn die Eltern auf dem Feld arbeiten.
Im November 2003 wurde mit dem Bau der Sekundarstufe und eines Ausbildungszentrums begonnen. Neben einer Schneiderei und einer Weberei umfasst dieses Zentrum auch Unterrichtsräume zur hauswirtschaftlichen Ausbildung und einen kleinen Schulgarten.
Wichtige neue Aufgaben für das Jahr 2005 sind die Erweiterung der Wasserversorgung, damit Schule, Ausbildungszentrum und Dorf mit sauberem Wasser versorgt werden können und die Anschaffung eines Aggregates für die Stromversorgung.
Krankenstation Womey
Wegen der katastrophalen Lage des Gesundheitswesens in Benin hat sich als weiterer Schwerpunkt der Arbeit von Alodo die Kooperation mit der Krankenstation von Womey, einem Dorf etwa 25 km von Cotonou entfernt, ergeben.
Diese Station wird von Dr. Modeste Cyr Babagbeto geleitet, der hauptberuflich in einem Krankenhaus in Cotonou arbeitet und in seiner Freizeit die Kranken in Womey kostenlos betreut.
Durch Alodo-Spenden konnten erste Krankenbetten angeschaftt und eine kleines Labor eingerichtet werden. Außerdem wird die Ausbildung von mehreren Krankenschwestern und –pflegern finanziert. Darüber hinaus stellt Alodo monatlich einen Geldbetrag zur Verfügung, damit für die ständig wachsende Zahl von Malaria- und Aidskranken Medikamente gekauft werden können.
Der Verein Alodo (www.alodo.de) hat sich eine große Aufgabe gestellt. Jede Spende hilft, die bereits begonnenen Aufgaben weiter zu führen. So wurde natürlich die Spende der Geschwister-Scholl-Schule aus dem Erlös des Weihnachtsbasars 2004 über 440 € mit großer Freude begrüßt. |