01. Oktober 2012

Biologiekurs 10/2 experimentiert im b!lab !


Am 27.September haben wir, der Kurs Biologie 10(2), das Biologielabor „b!lab“ in Beverungen besucht.

Wir wurden dort schon von André von Rüden, unserem Kursleiter, erwartet. Er hatte passend zu unserem Biologiethema „Genetik“ ein Laborversuch vorbereitet. Wir sollten aus drei Proben und einer Tatortprobe herausfiltern, welcher der Hauptverdächtigen der Täter war. Um dies heraus zu finden standen uns die Restriktionsanalyse und die Gelelektrophorese zur Verfügung.

Das Labor durfte nur betreten, wer einen Kittel trägt, da sonst Bakterien oder Ähnliches ins Labor gelangen. Der Kittel ist genauso eine Sicherheitsmaßnahme, wie die Handschuhe, die man im Labor anziehen muss, da sonst Enzyme die sich auf unserer Haut befinden in Proben gelangen können und dann Ergebnisse verfälschen würden.
Zunächst wurde uns ein Kurzfilm über die Restriktionsanalyse gezeigt, und wie der Täter gefunden werden soll.

Im Labor wurden wir dann in sechs Gruppen aufgeteilt und sollten die Aufgabe mit Hilfe der Restriktionsanalyse und der Gelelektrophorese lösen. Jede der sechs Gruppen bekam drei DNA-Proben der Verdächtigen und eine DNA-Probe des Tatortes, sowie Puffer und einen Marker (kurze DNA Abschnitte). Eine DNA-Probe von den Tatverdächtigen sollte mit der Tatort-DNA identisch sein.

Als nächstes wurde uns ein Kurzfilm über die Gelelektrophorese gezeigt und unsere Aufgabe war es jetzt, den Täter durch diese Methode zu überführen.

Alle sechs Gruppen sind zu einem Ergebnis gekommen, so dass der Täter eindeutig identifiziert werden konnte.

Am Ende von unserem Aufenthalt im B!lab hat jeder Schüler eine Urkunde bekommen, die sich eventuell später positiv auswirkt, wenn man in diesem Bereich der Biologie einmal arbeiten möchte.
Ich kann nur sagen, dass der Tag sehr viel Spaß gemacht, weil ich etwas Interessantes über die Überführung von Tätern mit der DNA-Analyse gelernt habe, und jetzt weiß, wie diese funktioniert.

Dennis Weber


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