28. Februar 2011

Aktionen am Todestag der Geschwister Scholl


Wer waren die beiden eigentlich, die sich in der dunklen Zeit des Nationalsozialismus für die Freiheit eingesetzt haben und dafür als junge Menschen mit dem Leben bezahlt haben?

Ein mit weißen Rosen und schwarzem Tischtuch geschmückter Büchertisch bildete den Mittelpunkt der feierlichen kleinen Lesung. Viele Schüler setzten sich in den beiden großen Pausen in die Eingangshalle, um zu lauschen. Ein Auszug aus „Wer war Sophie Scholl?“ von Barbara Sichtermann schilderte die letzten Tage der Geschwister, in denen es nach Verteilung der verhängnisvollen Flugblätter um Verhaftung und Verhör, um ihre Verurteilung und schließlich um ihre Hinrichtung geht. „Ohne mit der Wimper zu zucken“- so der Untertitel des Kapitels – geht Sophie in den Tod, und ihr Bruder Hans war nicht weniger standhaft. Einige Schüler wurden ganz still, denn auch die Beschreibung des letzten Kontaktes der beiden mit ihren Freunden und der Familie machte betroffen. In einem Auszug aus „Das Dritte Reich“ von Hermann Vinke erfuhren die Schüler mehr über die Familiengeschichte der Geschwister, Sophies Talent zum Schreiben und Zeichnen und über die Entstehung ihres Widerstandes.

Beide Bücher können selbstverständlich in der Bibliothek ausgeliehen werden.

Für die 5.Klassen gab es an diesem Tag eine zusätzliche Aktion zum Thema. Mitglieder der SV warfen Flugblätter mit einer Todesanzeige der Geschwister Scholl in die Klassen. Dies nahmen die Lehrer zum Anlass aus dem Buch „Die weiße Rose“ von Inge Scholl vorzulesen und Fragen der Schüler zu beantworten.

Marion Schweigler


Zurück